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Vielleicht
hat Edwin Scharff die Bildung der weiblichen Figur an ein frühkiassisches
Relief, an die sog. Ludovisischen Thronlehne von ca. 460 v. Chr. (Rom,
Ihermenmuseum) angelehnt. Der antike Bezug liegt nahe: Scharff führt
das Werk auch in Marmor aus. Der dabei verwendete Stein soll vom Markttor
von Milet stammen. Nicht der genrehaften Darstellung einer Frau beim
Bade, sondern den sanft modellierten, ruhigen Körperformen gilt
die Aufmerksamkeit. Sie steigert Scharff zu klassischer Schönheit.
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Schon
1923 führte Scharff eine Badeszene in Marmor aus. Das Relief
ist leider verschollen und nur als Fotografie überliefert.

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